Dr. Elif Biber forscht an der Universität Luxemburg im Bereich Europäisches Öffentliches Recht und Digitalisierung. Ihr in Kürze bei Hart Publishing (Oxford) erscheinendes Buch „A Rights-Based Inter-Legal Approach to Artificial Intelligence“ ist eines der weltweit ersten von einer einzigen Autorin verfassten Bücher über KI und Grundrechte. Sie verfolgt eine globale Frage: Wie können Rechtssysteme sinnvoll auf komplexe, sich rasch entwickelnde Phänomene wie KI reagieren?
Sie erörtert, dass KI zwar oft als etwas völlig Neues dargestellt wird, im Kern jedoch beständige Fragen nach Macht, Verantwortung und der Rolle des Rechts in der Gesellschaft aufwirft. Heute stellen sich diese Fragen jedoch in einem Kontext, in dem Daten und Informationen zu strategischen Ressourcen geworden sind, die für das, was oft als digitaler oder Informationskapitalismus bezeichnet wird, von zentraler Bedeutung sind. In diesem Umfeld sind Informationen nicht mehr nur ein Nebenprodukt der Technologie, sondern ein wesentlicher Motor für wirtschaftliche Produktivität, soziale Organisation und sich wandelnde Machtverhältnisse.
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