Über uns
Das Luxembourg Centre for European Law (LCEL) wurde im Januar 2024 gegründet und trat die Nachfolge des MPI Luxembourg for Procedural Law (2012–2024) an. Professor Pierre-Henri Conac übernahm zunächst die Aufgaben des kommissarischen Direktors. Am 1. Oktober 2024 wurde Professor Takis Tridimas zum ersten Direktor des Zentrums ernannt.
Derzeit umfasst das LCEL-Team neben dem Direktor zwei Professor:innen (Professorin Joana Mendes und Professor Pierre-Henri Conac), zehn Postdoktorand:innen, neun Doktorand:innen sowie acht Bibliothekar:innen, die die Fachbibliothek betreuen. Darüber hinaus wird das Zentrum von drei Verwaltungsangestellten unterstützt. Das LCEL verfolgt eine aktive Rekrutierungsstrategie. Im akademischen Jahr 2024–2025 wurden zwei neue Postdoktorand:innen berufen. Für das akademische Jahr 2025–2026 ist vorgesehen, dass ein:e außerordentliche:r Professor:in, zwei Postdoktorand:innen, ein:e wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in sowie vier Doktorand:innen das Zentrum verstärken. Eine weitere Expansion ist für den Zeitraum 2026–2027 geplant.
Unsere Vision
Das Luxembourg Centre for European Law (LCEL) verfolgt das Ziel, sich als führendes globales Zentrum für die akademische Erforschung des europäischen Rechts zu etablieren. Seine Aufgabe ist es, sowohl theoretische als auch angewandte Forschung zu betreiben. Getragen von wissenschaftlicher Neugier und in voller Unabhängigkeit fördert es den offenen Diskurs, um das Verständnis für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit zu vertiefen und zu deren Lösung beizutragen.
Wir schätzen sowohl die dogmatische als auch die interdisziplinäre Forschung und erkennen an, dass sie unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Unsere oberste Priorität liegt darin, herausragende und originelle wissenschaftliche Beiträge zu schaffen.
Das LCEL möchte ein breites Publikum erreichen: die wissenschaftliche Gemeinschaft ebenso wie politische Entscheidungsträger:innen, Gerichte und die Zivilgesellschaft. Es leistet einen Beitrag zur Entwicklung Luxemburgs als Standort akademischer Exzellenz, engagiert sich in europäischen Debatten zu zentralen Fragen des Rechts und der Politik und entfaltet durch seine richtungsweisende Forschung weltweite Wirkung.
Unser Ansatz
Wir sind überzeugt, dass die Erforschung des europäischen Rechts von Offenheit geleitet sein sollte. Das Verhältnis zwischen dem EU-Recht und seinem Umfeld ist dialektisch: Einerseits können Wissenschaftler:innen des EU-Rechts erheblich von anderen Rechtssystemen profitieren, etwa durch die Auseinandersetzung mit der US-amerikanischen Verfassungstheorie oder mit dem Recht internationaler Organisationen. Andererseits betreffen Themen, in denen das europäische Recht stark ist oder einen eigenständigen Beitrag geleistet hat, nicht nur Europa. Hervorragende Forschung zur EU-Grundrechtecharta etwa ist für Verfassungsrechtler:innen und Menschenrechtsexpert:innen weltweit von Interesse, nicht allein für europäische. Ebenso laden das EU-Umweltrecht oder die europäische Regulierung künstlicher Intelligenz Forscher:innen aus den jeweiligen Fachgebieten zur Auseinandersetzung ein und entfalten globale Resonanz.
Das LCEL arbeitet eng mit der Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität Luxemburg zusammen, sowohl im Rahmen gemeinsamer Forschungsprojekte, bei der Organisation von Veranstaltungen als auch bei der Betreuung von Doktorand:innen. Zudem erfüllen die Professor:innen des LCEL ihre Lehrverpflichtungen durch die Mitwirkung an den Studienprogrammen der Fakultät.
Unsere Mirarbeiter:innen
Die größte Stärke des Luxembourg Centre for European Law (LCEL) sind zweifellos seine Mitarbeiter:innen. Hervorgegangen aus dem ehemaligen Max-Planck-Institut Luxemburg versteht sich die LCEL-Gemeinschaft, deren Mitglieder aus aller Welt stammen, als ein Zusammenschluss herausragender Jurist:innen und engagierter Fachkräfte mit vielfältigen Hintergründen, geeint durch das gemeinsame Ziel, die Grenzen des europäischen Rechts stetig zu erweitern.
Unser Team vereint renommierte Rechtswissenschaftler:innen, erfahrene Praktiker:innen und visionäre Führungspersönlichkeiten, die ihre einzigartigen Perspektiven und Talente in die Arbeit einbringen.