Thema
Achtzig Jahre nach der Gründung der Vereinten Nationen befindet sich die Weltorganisation inmitten großer Umbrüche und Turbulenzen: Massive Einschnitte bei Finanzen und Personal, blockierte Entscheidungswege und vor allen Dingen die Infragestellung grundlegender Prinzipien und Werte zum Einsatz von Gewalt oder der staatlichen Souveränität treffen den Kern der Funktionsfähigkeit und der Existenz der UNO. Gleichzeitig verlangen die vielen miteinander verflochtenen Herausforderungen und Krisen der internationalen Politik eigentlich ein Mehr an „Organisation der Welt“. Damit zeigen sich die Vereinten Nationen als ein zentraler Schauplatz der Dynamiken von Fortschritt und Regression in der Weltpolitik.
Referent
Prof. Dr. Manuel Fröhlich
Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen und Außenpolitik, Universität Trier
Kontakt
Dr. Jean-Marie Weber
Assistenzprofessor (in Rente) und Psychoanalytiker, Universität Luxemburg
Der Vortrag findet im Rahmen der Reihe Fortschritt und Regression in unserer Gesellschaft statt. Die Vortragsreihe wird organisiert von der Arbeitsgruppe ‚Humanities & Religion‘ der Universität Luxemburg. Zu den Mitgliedern der Gruppe gehören Gerhard Beestermöller, Jean Braun, Roger Davids, René Gonner, Peter Voss und Jean-Marie Weber.
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