{"id":862,"date":"2017-05-09T07:29:01","date_gmt":"2017-05-09T05:29:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.uni.lu\/c2dh-de\/articles\/textilhandel-und-transport-in-gallien-germanien-und-raetien\/"},"modified":"2025-03-26T10:16:15","modified_gmt":"2025-03-26T09:16:15","slug":"textilhandel-und-transport-in-gallien-germanien-und-raetien","status":"publish","type":"articles","link":"https:\/\/www.uni.lu\/c2dh-de\/articles\/textilhandel-und-transport-in-gallien-germanien-und-raetien\/","title":{"rendered":"Textilhandel und -transport in Gallien, Germanien und R\u00e4tien"},"content":{"rendered":"\n<section class=\"wp-block-unilux-blocks-free-section section\"><div class=\"container xl:max-w-screen-xl\">\n\n<p><strong>Darstellung von Handel, H\u00e4ndler und Transport von Textilien in Mitteleuropa (Gallien, Germanien, R\u00e4tien) zur Zeit des R\u00f6mischen Kaiserreiches bis 301.<\/strong><\/p>\n\n<p>Obwohl die Textilindustrie, die durch die Befriedigung des Bed\u00fcrfnisses nach Kleidung zur Sicherung der Existenzbed\u00fcrfnisse beitr\u00e4gt, hinter der Landwirtschaft den zweitgr\u00f6\u00dften<a href=\"#footnote_ref-1-foot\" id=\"footnote_ref-1-text\" data-target=\"self\"><sup style=\"font-size:11px\">[1]<\/sup><\/a> Bereich der antiken Wirtschaft bildete, kamen John Peter Wild und andere im Jahre 2013 zu der Erkenntnis, dass Textilproduktion und \u2013handel, bzw. die Textilindustrie im Allgemeinen in der modernen Forschung oft noch stiefm\u00fctterlich behandelt werden<a href=\"#footnote_ref-2-foot\" id=\"footnote_ref-2-text\" data-target=\"self\"><sup style=\"font-size:11px\">[2]<\/sup><\/a>. Erfreuliche Ausnahmen bilden dazu in letzter Zeit mehrere Studien aus dem niederl\u00e4ndischen Raum sowie verschiedene Sammelb\u00e4nde<a href=\"#footnote_ref-3-foot\" id=\"footnote_ref-3-text\" data-target=\"self\"><sup style=\"font-size:11px\">[3]<\/sup><\/a>. Auch bez\u00fcglich des einzelnen H\u00e4ndlers l\u00e4sst der Umfang der modernen Forschungsarbeit noch zu w\u00fcnschen \u00fcbrig, wobei Claire Holleran 2012 mit ihrer Monographie \u201eShopping in Ancient Rome. The Retail Trade in the Late Republic and the Principate\u201c \u00fcber Einzelhandel und \u2013h\u00e4ndler in Rom allerdings einen gro\u00dfen Beitrag zur Schlie\u00dfung dieser L\u00fccke leistet. Als weiteren Schritt in diese Richtung m\u00f6chte ich mich daher in der folgenden Arbeit mit dem Textilhandel und vor allem den \u2013h\u00e4ndlern und dem Textiltransport in und aus Gallien, Germanien und R\u00e4tien w\u00e4hrend der Kaiserzeit bis zum Erlass des diokletianischen Preisedikts besch\u00e4ftigen, das zugleich auch eine ausgezeichnete Quelle zur Textilindustrie und zum Textilhandel ist.<\/p>\n\n<p>Aber was ist Handel? Die grundlegende Definition hat sich dabei seit mehreren Jahrzehnten kaum ge\u00e4ndert. \u00c4hnlich zu Seyffert im Jahre 1972<a href=\"#footnote_ref-4-foot\" id=\"footnote_ref-4-text\" data-target=\"self\"><sup style=\"font-size:11px\">[4]<\/sup><\/a> definiert auch das vor kurzer Zeit in 12. Auflage erschienene Kompakt-Lexikon Wirtschaft Handel allgemein als \u201eTausch von G\u00fctern aller Art\u201c, im engeren Sinne jedoch als das \u201eBeschaffen und Absetzen von Waren (Warenhandel), ohne diese wesentlich zu be- oder verarbeiten. Warenmanipulationen wie Abpacken, Sortieren, Mischen und Zuschneiden gelten dabei nicht als Be- oder Verarbeitung\u201c<a href=\"#footnote_ref-5-foot\" id=\"footnote_ref-5-text\" data-target=\"self\"><sup style=\"font-size:11px\">[5]<\/sup><\/a>. Diese und \u00e4hnliche Definitionen fanden auch Eingang in die antike Wirtschaftsgeschichte<a href=\"#footnote_ref-6-foot\" id=\"footnote_ref-6-text\" data-target=\"self\"><sup style=\"font-size:11px\">[6]<\/sup><\/a>. Dabei wird immer wieder betont, dass nicht nur der Weiterverkauf von Waren, die entscheidend in ihrer Beschaffenheit ver\u00e4ndert wurden (beispielsweise die Weiterverarbeitung von Getreide zu Brot), sondern auch nicht jeder G\u00fcteraustausch als Handel zu sehen ist. W\u00e4hrend Letzteres zweifellos richtig ist (man denke nur an den Austausch von Geschenken, der keinesfalls als Handel anzusehen ist), f\u00fchrt die erste Einschr\u00e4nkung jedoch zu Problemen. Eine Definition des Begriffs \u201eHandel\u201c, die eine Weiterverarbeitung der Ware konsequent\u00a0 ausschlie\u00dft, ist meiner Meinung nach nicht dienlich. Als sinnvoller sehe ich daher, Handel zu definieren als <strong>An- und Verkauf von Waren mit dem Ziel der Gewinnerzielung, ohne dass diese durch Be- oder Verarbeitung ihre Form\/Beschaffenheit \u00e4ndern<\/strong><u>.<\/u> Nach dieser Definition w\u00e4re beispielsweise ein Einf\u00e4rben eines Tuches m\u00f6glich, das Verarbeiten von Getreide zu Brot (wie oben genannt) jedoch nicht.<a href=\"#footnote_ref-7-foot\" id=\"footnote_ref-7-text\" data-target=\"self\"><sup style=\"font-size:11px\">[7]<\/sup><\/a><\/p>\n\n<p>Zur Untersuchung des Textilhandels in Gallien, Germanien und R\u00e4tien werde ich mich vor allem auf die inschriftlichen Zeugnisse st\u00fctzen, die oft eine \u00fcberraschend gro\u00dfe Vielfalt an Informationen \u00fcber H\u00e4ndler (sowohl in ihrer Rolle als H\u00e4ndler als auch als (Privat-)Person), Waren, Handelswege und Kollegien bieten, wie etwa die aus der zweiten H\u00e4lfte des 2. Jhds. stammende Inschrift des Grabsteins des Illiomarius Aper (CIL 13, 1998), der von seinem Sohn unter der <em>ascia<\/em> geweiht wurde. Der bei seinem Tod 85-j\u00e4hrige Leinenh\u00e4ndler und Angeh\u00f6rige der <em>civitas Veliocassium<\/em> (Rouen), der zudem auch noch in die B\u00fcrgerschaft Lyons gew\u00e4hlt wurde und somit r\u00f6misches B\u00fcrgerrecht besa\u00df (s. ebenso CIL 13, 2023), war Mitglied des Kollegiums der <em>utriclarii<\/em> von Lyon. Er handelte nicht nur mit Leinen, sondern durch seine Mitgliedschaft im genannten Kollegium ist es sehr wahrscheinlich, dass er zus\u00e4tzlich mit Wein oder \u00d6l handelte. Wierschowski<a href=\"#footnote_ref-8-foot\" id=\"footnote_ref-8-text\" data-target=\"self\"><sup style=\"font-size:11px\">[8]<\/sup><\/a> geht davon aus, dass Illiomarius Aper Wein von Lyon zum Meer transportierte, um ihn dort zu verkaufen und auf dem R\u00fcckweg Leinen nach S\u00fcdgallien brachte, Broeckaert<a href=\"#footnote_ref-9-foot\" id=\"footnote_ref-9-text\" data-target=\"self\"><sup style=\"font-size:11px\">[9]<\/sup><\/a> hingegen begrenzt den Aktionsradius auf S\u00fcd- und Mittelgallien.<\/p>\n\n<div>\u00a0<\/div>\n<section class=\"alignfull wp-block-unilux-blocks-gallery-carousel\">\n    <div class=\"swiper swiper-gallery\" aria-roledescription=\"carousel\" aria-label=\"A gallery of images\">\n        <!-- Swiper button Next & Prev -->\n        <div class=\"swiper-nav\">\n            <div class=\"swiper-nav__container\">\n                <div class=\"swiper-nav__grid\">\n                    <button type=\"button\" class=\"swiper-button-next\">\n                        <svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" class=\"icon icon-outline icon--arrow-right \"><use xlink:href=\"https:\/\/www.uni.lu\/wp-content\/themes\/unilux-theme\/assets\/images\/icons\/icons-outline.svg#icon--arrow-right\"><\/use><\/svg>                    <\/button>\n                    <button type=\"button\" class=\"swiper-button-prev\">\n                        <svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" class=\"icon icon-outline icon--arrow-left \"><use xlink:href=\"https:\/\/www.uni.lu\/wp-content\/themes\/unilux-theme\/assets\/images\/icons\/icons-outline.svg#icon--arrow-left\"><\/use><\/svg>                    <\/button>\n                <\/div>\n            <\/div>\n        <\/div>\n\n        <!-- swiper slides -->\n        <ul class=\"swiper-wrapper\">\n            \n<li class=\"swiper-slide\" aria-roledescription=\"slide\">\n    <figure class=\"wp-block-dev4-reusable-blocks-image swiper-slide__bg object-fit--contain\">\n    \n<img decoding=\"async\" class=\"wp-block-image unilux-custom-image-block\"\n                alt=\"\"\n            src=\"https:\/\/www.uni.lu\/wp-content\/uploads\/sites\/23\/2025\/03\/lotz_textilhandel_small.jpg\"\n                    style=\"object-position: 50.00% 50.00%; font-family: &quot;object-fit: contain; object-position: 50.00% 50.00%;&quot;; aspect-ratio: 16\/9; object-fit: contain; width: 100%;\"\n        loading=\"lazy\"\n\/>    <\/figure><\/li>\n<li class=\"swiper-slide\" aria-roledescription=\"slide\">\n    <figure class=\"wp-block-dev4-reusable-blocks-image swiper-slide__bg object-fit--contain\">\n    \n<img decoding=\"async\" class=\"wp-block-image unilux-custom-image-block\"\n                alt=\"\"\n            src=\"https:\/\/www.uni.lu\/wp-content\/uploads\/sites\/23\/2025\/03\/lotz_textilhandel_karte_teaser.jpg\"\n                    style=\"object-position: 50.00% 50.00%; font-family: &quot;object-fit: contain; object-position: 50.00% 50.00%;&quot;; aspect-ratio: 16\/9; object-fit: contain; width: 100%;\"\n        loading=\"lazy\"\n\/>    <\/figure><\/li>        <\/ul>\n\n        <!-- Swiper pagination -->\n        <div class=\"swiper-pagination\">\n            <div class=\"swiper-pagination__bullets\"><\/div>\n        <\/div>\n    <\/div>\n<\/section>\n\n<p>Zwar sind nicht alle Inschriften derart aussagekr\u00e4ftig, doch f\u00e4llt im Vergleich zu denen anderer Textilh\u00e4ndler aus dem R\u00f6mischen Reich auf, dass die des gew\u00e4hlten Bereichs \u00fcberraschend viele Informationen enthalten. Weiterhin bietet sich hier die M\u00f6glichkeit, auch auf die in erfreulich hoher Anzahl erhaltenen gr\u00f6\u00dferen Monumente, auf denen Szenen des Textilhandels und der \u2013produktion dargestellt sind (eine Unterscheidung zwischen Handel und Produktion wird im weiteren Laufe der Arbeit deutlich), zur\u00fcckzugreifen. Genannt sei hier als vermutlich bekanntestes Beispiel die Igeler S\u00e4ule. Auch die antike Literatur kann zur weiteren Erforschung des Textilhandels beitragenStrabon berichtet, dass die Bewohner von Gallia Cisalpina verschiedene Kleidungsst\u00fccke exportierten (4, 6, 2) und bei Martial findet sich die Erw\u00e4hnung von <em>bardocuculli<\/em> (ein Kapuzenmantel) aus Gallien. Zudem finden sich bei ihm zahlreiche, teils recht drastische Bewertungen verschiedener anderer gallischer Kleidungsst\u00fccke. Auch andere antike Autoren gehen auf Textilindustrie, -handel und Textilien allgemein des gallischen und germanischen Raumes ein. (BSP). Inwiefern weitere Quellen, z. B. Funde von Textilresten oder Werkzeugen sowie bildliche Darstellungen (beispielsweise Wandbilder, Mosaike\u2026) zu der Arbeit beitragen k\u00f6nnen, muss noch genauer gekl\u00e4rt werden. Ein noch zu l\u00f6sendes Problem besteht in der Unterscheidung zwischen H\u00e4ndler und Handwerker. Wird die Person in der Inschrift als \u201e<em>negotiator<\/em>\u201c\/\u201e<em>mercator<\/em>\u201c bezeichnet oder bietet der Text einen anderen eindeutigen Hinweis auf eine Handelst\u00e4tigkeit, ist der Betreffende als H\u00e4ndler zu identifizieren. Ebenfalls potenziell als H\u00e4ndler einzuordnen sind Personen mit einer entsprechenden Berufsbezeichnung (<em>lintiarius<\/em>, <em>vestiarius<\/em>, <em>purpurarius<\/em>\u2026), denen weit entfernt von ihrem Herkunfts- oder Heimatort eine Inschrift gewidmet wurde (zum Beispiel der aus Rom stammende Mantelh\u00e4ndler Publius Vettius Gemellus (CIL 12, 1928), dem im franz\u00f6sischen Vienne ein Grabstein aufgestellt wurde). Auf die M\u00f6glichkeit der Unterscheidung zwischen H\u00e4ndler und Handwerker aufgrund der Ikonographie des Inschriftentr\u00e4gers (so kann man bei Handwerkern beispielsweise die Darstellung von f\u00fcr ihren Beruf typischen Werkzeugen erwarten) m\u00f6chte ich an dieser Stelle abgesehen von der Erw\u00e4hnung noch nicht weiter eingehen. Treffen diese F\u00e4lle jedoch nicht zu, wird die Unterscheidung zwischen Handwerker und H\u00e4ndler schwieriger.So bei Constantinius Aequalis (CIL, 13, 1945). Wierschowski (Fremde in Gallien, S. 324f.) bezeichnet ihn als Handwerker, w\u00e4hrend Broeckaert (Navicularii et Negotiantes, S. 468f.) Aequalis als H\u00e4ndler sieht.<\/p>\n\n<p>W\u00e4hrend der Schwerpunkt der Arbeit wie bereits erw\u00e4hnt auf dem Handel und den H\u00e4ndlern liegen soll, m\u00f6chte ich auch den Textiltransport als einen wichtigen Teil des Handels untersuchen. Einen ersten Ansatzpunkt bilden dabei zwei in Lyon gefundene und aus der zweiten H\u00e4lfte des 2. Jhds. stammende Inschriften, die eine Verbindung von Textilh\u00e4ndlern zu den <em>utriclarii<\/em>, den Transporteuren von Wein und \u00d6l, belegen. Neben der bereits erw\u00e4hnten Grabinschrift des Illomarius Aper handelt es sich dabei um die von Popillus (CIL 13, 2023), einem <em>negotiator artis prossariaeDer einzige andere H\u00e4ndler, der neben Popillus als \u201e<em>negotiator artis \u2026<\/em>\u201c bezeichnet wird, ist ein weiter unten erw\u00e4hnter <em>negotiator artis purpurariae<\/em> aus Augsburg.<\/em>, die beide mehrere Gemeinsamkeiten aufweisen. Illomarius Aper und Popillus sind neben ihrer T\u00e4tigkeit als Textilienh\u00e4ndler auch Mitglieder im Kollegium der <em>utriclarii<\/em>, Popillus geh\u00f6rte au\u00dferdem noch einem weiteren Kollegium an, dessen Name bedauerlicherweise nicht mehr auf der Inschrift erhalten ist. Zudem stammen sie urspr\u00fcnglich nicht aus Lyon. Popillus gibt an, zu den Sequanern (<em>natione sequano<\/em>) zu geh\u00f6ren, ist aber wie Illomarius zus\u00e4tzlich in die B\u00fcrgerschaft von Lyon aufgenommen worden. Er handelte mit verschiedenen Produkten aus Wolle.(Fremde in Gallien, S. 353). Wie schon bei Illomarius Aper geht Wierschowski auch hier von einer Doppelfunktion als Wein- und Textilh\u00e4ndler aus. Popillus habe den Wein von Lyon nach Norden transportiert, dort verkauft und auf dem R\u00fcckweg \u201eTuniken und vielleicht auch andere Woll- und Leinenprodukte f\u00fcr den Verkauf in Lyon\u201c mitgebracht. Zus\u00e4tzlich zu dieser Verbindung zwischen Textilh\u00e4ndlern und utriclarii ist auch besonders die Andersartigkeit des Transports von Textilien im Gegensatz zum Transport anderer G\u00fcter, wie zum Beispiel den in diesem Zusammenhang oft behandelten Nahrungsmitteln, interessant, da zum einen die transportierbare Menge pro Raumeinheit vergleichsweise hoch ist, und sie zum anderen zu den unverderblichen Waren z\u00e4hlen. Aus diesen Gr\u00fcnden sind Textilien f\u00fcr den Fernhandel und \u2013transport sehr geeignet. Obwohl man selbstverst\u00e4ndlich das Bestreben der H\u00e4ndler voraussetzen kann, Transportgeschwindigkeit und -kosten soweit wie m\u00f6glich zu optimieren, sind diese im Falle von Textiltransporten nicht von so gro\u00dfer Bedeutung wie bei anderen Waren.<\/p>\n\n<div><p>Den ersten Arbeitsschritt stellt die Sichtung und Sammlung des Quellenmaterials dar, das anschlie\u00dfend in eine erste als \u00dcbersicht dienende Datenbank eingetragen und schlie\u00dflich auf eine Karte \u00fcbertragen werden soll. Eine erste Auswertung der bisher aus 62 Inschriften bestehenden DatenbankDie verschiedenen Inschriften, die sich auf die <em>centonarii<\/em> und deren Kollegium beziehen sind derzeit nicht aufgenommen. Die Rolle der centonarii im Textilhandel (s. dazu auch Liu, Collegia Centonariorum) muss im Laufe der Arbeit noch genauer untersucht werden. Eine Aufnahme w\u00fcrde zu einer enormen Erh\u00f6hung der Inschriftenanzahl f\u00fchren. und der dazugeh\u00f6rigen Karte ergibt eine Verteilung der H\u00e4ndler \u00fcber den gesamten westeurop\u00e4ischen Teil des R\u00f6mischen Reiches, wobei der Schwerpunkt eindeutig in S\u00fcdgallien liegt, von wo etwa knapp ein Drittel aller Inschriften stammt. Die in Gallien, Germanien und R\u00e4tien aktiven H\u00e4ndler stammen aus vielen verschiedenen Teilen des westlichen Reiches. Der Osten des Reiches ist bislang durch einen in Augsburg nachgewiesenen <em>negotiator artis purpurariae<\/em> aus Syrien und einen in Lyon ans\u00e4ssigen <em>negotiator laudecenarius<\/em>, der vermutlich aus Phrygien stammte, vertreten. \u00dcberraschend ist bisher die unerwartet geringe Anzahl von H\u00e4ndlern in Trier (CIL 13, 3705) und aus dem trierischen Raum (CIL 13, 542 und 634) (die Igeler S\u00e4ule wurde dabei noch nicht ber\u00fccksichtigt). Sowohl Karte als auch Datenbank werden im Laufe der Arbeit weiter ausgebaut und professionalisiert.<\/p>\n\nAuch wenn es sich bei diesem Projekt immer noch um eine in erster Linie historische Arbeit handeln soll, stellen die Digital Humanities und die sich durch deren Integration bietenden M\u00f6glichkeiten einen wichtigen Abschnitt der Arbeit dar. Besonders f\u00fcr die Wirtschaftsgeschichte k\u00f6nnen computergest\u00fctzte Verfahren zur Darstellung komplexer Zusammenh\u00e4nge von gro\u00dfer Hilfe sein. W\u00e4hrend die Datenbank in erster Linie lediglich als Material\u00fcberblick mit der M\u00f6glichkeit zur Suche und Anzeige bestimmter Quellen gedacht ist (wobei eine Verkn\u00fcpfung einzelner Kategorien (Fundort, Datierung, Herkunft, Warenart etc.) miteinander m\u00f6glich sein soll), beabsichtige ich, die Karte wesentlich umfang- und funktionsreicher zu gestalten. Sie soll nicht nur die Fundorte der einzelnen Objekte und die in den Quellen genannten Handels- und Herkunftsorte zeigen, sowie Kombinationen der verschiedenen Kriterien (wie etwa die Anzeige aller Objekte zu gallischen <em>vestiarii<\/em> in Germanien w\u00e4hrend des zweiten Jahrhunderts) erm\u00f6glichen, sondern auch beispielsweise Entwicklungen im Laufe der Jahrhunderte oder Bewegungen von H\u00e4ndlern und Waren darstellen.<div><div id=\"ftn1\"><p>\u00a0<\/p>\n\n<\/div><\/div><\/div><div><div id=\"ftn1\"><p>\u00a0<\/p>\n\n<\/div><div id=\"ftn2\"><p>\u00a0<\/p>\n\n<\/div><\/div><p style=\"font-size:12px;border-top:1px solid #CCCCCC;padding-top: 8px\"><a href=\"#footnote_ref-1-text\" id=\"footnote_ref-1-foot\" data-target=\"self\"><sub style=\"bottom:1px\">1. <\/sub><\/a>Dro\u00df-Kr\u00fcpe, Wolle \u2013 Weber \u2013 Wirtschaft, 2011, S. 2; Dro\u00df, Rez. zu Gillis,\u00a0 Nosch (Hrsg.), Ancient Textiles. Production, Craft and Society, in: MBAH 27 (2009), 241-250, S. 241; Dro\u00df, Rez. Zu M. Gleba, Textile Production in pre-Roman Italy, Oxford 2008 (Ancient Textile Series 4), in: MBAH 27 (2009), S. 177-181, S. 177. Den papyrologischen Dokumenten bez\u00fcglich Berufsbezeichnungen zufolge stellte der Textilsektor sogar den gr\u00f6\u00dften Bereich dar (Ruffing, Die berufliche Spezialisierung in Handel und Handwerk (2008), S. 80f. und S. 185-187). Jongman dagegen sieht Kleidung nur als drittgr\u00f6\u00dften Ausgabenbereich der Bev\u00f6lkerung hinter Nahrung und Wohnen an (Jongman, Wool and the Textile Industry of Roman Italy: A working Hypothesis, in Lo Cascio (Hrsg.) <em>Mercati Permanenti e Mercati Periodici nel Mondo Romano. Atti degli Incontri capresi di storia dell&#8217;economia antica (Capri 13-15 ottobre 1997)<\/em> (2000), 187-197, S. 188).<\/p>\n\n<p style=\"font-size:12px;padding-top: 8px\"><a href=\"#footnote_ref-2-text\" id=\"footnote_ref-2-foot\" data-target=\"self\"><sub style=\"bottom:1px\">2. <\/sub><\/a>Wild, Introduction, in Gleba, P\u00e1szt\u00f3kai-Sze\u0151ke, Making Textiles in Pre-Roman and Roman Times. People, Places, Identities, 2013, S. XIV. Ebenso auch Dro\u00df-Kr\u00fcpe im folgenden Jahr (Textiles Between Trade and Distribution: In Lieu of a Preface, in: Dro\u00df-Kr\u00fcpe (Hrsg.), Textile Trade and Distribution in Antiquity. Textilhandel und \u2013distribution in der Antike (2014), S. VII \u2013 XII, S. IX<\/p>\n\n<p style=\"font-size:12px;padding-top: 8px\"><a href=\"#footnote_ref-3-text\" id=\"footnote_ref-3-foot\" data-target=\"self\"><sub style=\"bottom:1px\">3. <\/sub><\/a>F\u00fcr eine ausf\u00fchrliche Bibliographie zur Textilindustrie s. <a href=\"http:\/\/www.mikoflohr.nl\/bibliographies\/textile_economy\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" data-target=\"blank\">http:\/\/www.mikoflohr.nl\/bibliographies\/textile_economy\/<\/a><\/p>\n\n<p style=\"font-size:12px;padding-top: 8px\"><a href=\"#footnote_ref-4-text\" id=\"footnote_ref-4-foot\" data-target=\"self\"><sub style=\"bottom:1px\">4. <\/sub><\/a>Seyffert sieht Handel als den \u201egewerbsm\u00e4\u00dfige[n] Einkauf und unver\u00e4nderte[n] Verkauf von G\u00fctern zum Zwecke der Gewinnerzielung\u201c (Wirtschaftslehre des Handels, 1972, S. 3). Eine weitere Definition aus dem Jahre 2006 durch den Ausschuss f\u00fcr Definitionen zu Handel und Distribution aus K\u00f6ln sieht Handel im funktionellen Sinne vorliegend, wenn \u201eMarktteilnehmer G\u00fcter, die sie i. d. R. nicht selbst be- oder verarbeiten (Handelsware), vonanderen Marktteilnehmern beschaffen und an Dritte absetzen. In der Praxis wird der Begriff im Allgemeinen auf den Austausch von Sachg\u00fctern, noch h\u00e4ufiger auf den Austausch von beweglichen Sachg\u00fctern eingeschr\u00e4nkt.\u201c (Katalog E, 2006, S. 27). Zu den verschiedenen Arten von Handel und H\u00e4ndlern s. Tietz, Der Handelsbetrieb, 1993, S. 26-29.<\/p>\n\n<p style=\"font-size:12px;padding-top: 8px\"><a href=\"#footnote_ref-5-text\" id=\"footnote_ref-5-foot\" data-target=\"self\"><sub style=\"bottom:1px\">5. <\/sub><\/a>Piekenbrock, D. (Hrsg.), Kompakt-Lexikon Wirtschaft: 5.400 Begriffe nachschlagen, verstehen, anwenden, 201412, S. 254f<\/p>\n\n<p style=\"font-size:12px;padding-top: 8px\"><a href=\"#footnote_ref-6-text\" id=\"footnote_ref-6-foot\" data-target=\"self\"><sub style=\"bottom:1px\">6. <\/sub><\/a>s. dazu beispielsweise Dro\u00df-Kr\u00fcpe, Textiles Between Trade and Distribution: In Lieu of a Preface, S. IX f.<\/p>\n\n<p style=\"font-size:12px;padding-top: 8px\"><a href=\"#footnote_ref-7-text\" id=\"footnote_ref-7-foot\" data-target=\"self\"><sub style=\"bottom:1px\">7. <\/sub><\/a>Gleichzeitig wird durch diese \u00c4nderung noch eine zweite Schwachstelle der Definition Seyfferts (die auch etwas weniger deutlich in der Definition des Wirtschaftslexikons zu finden ist) beseitigt, laut der es immer noch als Handel anzusehen w\u00e4re, wenn eine andere Person als der H\u00e4ndler selbst die Manipulation der Ware vornimmt.<\/p>\n\n<p style=\"font-size:12px;padding-top: 8px\"><a href=\"#footnote_ref-8-text\" id=\"footnote_ref-8-foot\" data-target=\"self\"><sub style=\"bottom:1px\">8. <\/sub><\/a>Wierschowski, Fremde in Gallien, S. 338f.<\/p>\n\n<p style=\"font-size:12px;padding-top: 8px\"><a href=\"#footnote_ref-9-text\" id=\"footnote_ref-9-foot\" data-target=\"self\"><sub style=\"bottom:1px\">9. <\/sub><\/a>Broeckaert, Navicularii et Negotiantes, S. 211<\/p>\n\n\n<h3 class=\"has-text-align-left wp-block-unilux-blocks-heading\"    >\nAuthor(s)<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"ulux-list\">\n\n<li class=\"ulux-list-item\">Jan Lotz<\/li>\n\n\n<\/ul>\n\n\n<\/div><\/section>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Darstellung von Handel, H\u00e4ndler und Transport von Textilien in Mitteleuropa (Gallien, Germanien, R\u00e4tien) zur Zeit des R\u00f6mischen Kaiserreiches bis 301.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":852,"template":"","format":"standard","meta":{"featured_image_focal_point":[],"show_featured_caption":false,"ulux_newsletter_groups":"","uluxPostTitle":"","uluxPrePostTitle":"","_trash_the_other_posts":false,"_price":"","_stock":"","_tribe_ticket_header":"","_tribe_default_ticket_provider":"","_tribe_ticket_capacity":"0","_ticket_start_date":"","_ticket_end_date":"","_tribe_ticket_show_description":"","_tribe_ticket_show_not_going":false,"_tribe_ticket_use_global_stock":"","_tribe_ticket_global_stock_level":"","_global_stock_mode":"","_global_stock_cap":"","_tribe_rsvp_for_event":"","_tribe_ticket_going_count":"","_tribe_ticket_not_going_count":"","_tribe_tickets_list":"[]","_tribe_ticket_has_attendee_info_fields":false},"articles-category":[],"articles-topic":[601,603],"organisation":[542],"authorship":[],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v22.3 (Yoast SEO v22.3) - 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